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Wohnmobile: Simpel und günstig reisen —

Einfache und günstige Camper

Ein praktisches Wohnmobil muss weder groß noch teuer sein, es geht auch simpel und preiswert! AUTO BILD zeigt einfache, günstige Reisemobile wie Karmann Danny, Sunlight Cliff und Opel Blitz.

Wohnmobile gelten als Inbegriff mobiler Freiheit. Doch viele Reisemobile sind teuer, einige erfordern einen speziellen Führerschein – und die meisten benötigen im Winter einen großen, trockenen und damit teuren Stellplatz. Zum Glück ist der Urlaub im Reisemobil auch für überschaubares Geld möglich, etwa mit dem neuen Karmann Danny. Er basiert auf dem Fiat Talento. Der Danny-Vorgänger hörte auf den Namen Colibri und nutzte noch den mit dem Talento baugleichen Renault Trafic als Basis.
Allerdings konnte der Colibri nur wenige Käufer überzeugen. Das soll dem Danny nicht passieren. Der Danny 490 ist 4,99 Meter lang. Das Aufstelldach ist Serie, gegen Aufpreis kann es elektrisch bedient werden. Im Gegensatz zum Colibri dominieren bei Möbeln und Sitzflächen im Danny helle Farbtöne. Größere Staufächer kommen dank verschiebbaren Lamellentüren jetzt auch ohne Möbelklappen aus. Der Danny 490 kostet in der Basis 42.490 Euro. Wem der Platz im 490 nicht reicht, der kann den 40 Zentimeter längeren Danny 530 ordern. Der Einstieg in die Extended-Version beginnt ab 44.990 Euro.

Günstige Super-Ducatos

Im Vergleich zum Danny können Kunden beim Karmann Davis noch mal sparen. Hier geht der Campingspaß ab 40.900 Euro los. Dafür fährt der Davis 540 mit einer großzügigen Länge von 5,50 Metern auf den Campingplatz. Karmann baut den Davis auf der Fiat Ducato-Plattform auf und verspricht nicht nur viel Platz, sondern auch einen großen 100-Liter-Frischwassertank. Auch der Sunlight Cliff ist ein umgebauter Ducato. Den Cliff hat Sunlight innen komplett aufgefrischt, er startet bei 35.500 Euro. Ab 2019 bietet Sunlight außerdem seinen Campingbus günstiger an als bisher (künftig 35.499 Euro statt 38.799 Euro).

Spanisches Elektro-Mobil von Nissan

In Spanien stellte Nissan jüngst Wohnmobil-Ausbauten auf Basis von NV200 und NV300 vor. Sogar ein elektrischer e-NV200 mit einer Reichweite von 275 Kilometern fand sich. Der NV300 bietet Platz für vier und eine komplette Küche mit Kühlschrank, Gefrierfach, Wasser und Gas. Besonderer Clou: Alle Fahrzeuge kommen mit Nissan-Garantie. Nur die angepeilten Preise stehen noch nicht fest.

Mit dem Mini-Wohnmobil durch Großbritannien

Im Simpel-Reisemobil kann man auch prima Urlaub machen: In England bietet Pub-Wirtin Emily Kolltveit aus London Übernachtungen im Mikro-Wohnmobil Bedford Romahome an. Sie verlangt über die Zimmervermittlung airbnb.de für eine Nacht 29 Euro. Ein ganz ähnlicher Winzling ist der Bedford Bambi. Der 3,7 Meter kurze Reisebegleiter bietet Platz für drei Personen und ein Kind, hat einen 44 PS starken Einliter-Motor, der ihn 80 km/h schnell macht. 1500 Exemplare des Bambi entstanden in den späten 80ern. Wer einen guten Romahome oder Bambi sucht, wird in Großbritannien für zirka 4000 Euro fündig. Wer nur einen Urlaub mit dem Kleinen verbringen will, kann unter www.camperbug.co.uk mieten.

Vom Toyota Proace Verso bis zum gebrauchten Opel

Es geht aber auch noch günstiger, noch einfacher und noch leichter. AUTO BILD REISEMOBIL hat eine Auswahl an simplen Fahrzeugen zum Campen zusammengetragen. Sie beginnt beim Toyota Proace Verso und endet beim billigsten Reisemobil Deutschlands, einem gebrauchten Opel Bedford Blitz von 1981. AUTO BILD zeigt die interessantesten Simpel-Camper!
Autoren: Stephanie Kriebel, Lars Hänsch-Petersen