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TCR: Franz und Luca Engstler —

Eine schrecklich schnelle Familie

Franz Engstler hat 700 Pokale als aktiver Rennfahrer gewonnen. Jetzt gibt sein Sohn Luca im Tourenwagensport Vollgas. Das macht die Familie so erfolgreich.

Dieses Vater-Sohn-Gespann hat es in sich. Franz und sein Sohn Luca Engstler haben zusammen fast 1.000 Pokale gewonnen. Während beim Papa ca. 700 in den Regalen stehen, hat der 18-Jährige erst mit dem Sammeln angefangen. Aber der Tourenwagen-Junior hat andere Prioritäten. Luca Engstler: „Ich will so lange wie möglich im Motorsport bleiben. Ich stelle in meinem Leben alles für das Rennfahren hintenan.“
2018 ist er Meister in der TCR Asien und Vizemeister in der TCR Deutschland geworden. In der boomenden Tourenwagen-Klasse will er den Sprung zum Werksfahrer schaffen. „Langfristig ist mein Ziel, einen Werksvertrag zu unterzeichnen. In zwei bis drei Jahren will ich das erreichen“. Sein Vater traut ihm den Schritt zu. „An seinem Fahrstil sehe ich, dass er mal ein ganz Großer des Sports wird. Er fährt sehr intelligent und konsequent. Jedes Überholmanöver, das er ansetzt, zieht er auch gnadenlos durch“, erklärt Franz, der Teamchef seines Sohnes ist.
Gleichzeitig ist der 57-Jährige auch Promoter der TCR Deutschland. Eine Konkurrenz für die DTM ist die dreijährige Serie aber nicht. „Die Serien sollte man nicht miteinander vergleichen. Die TCR ist reiner Kundensport, und die DTM zurzeit ein Werkssport.“
Das ganze Interview mit der schrecklich schnellen Familie lesen Sie in der neuen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT. Ab heute als Heft-im-Heft in der AUTO BILD im Zeitschriftenhandel erhältlich.
Autor: Alexander Warneke