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SUV-Überblick —

SUVs, die kaum jemand kennt

Kennen Sie Nissan Terra, VW Tharu, Ford Everest, Toyota Kluger und Chevrolet Equinox? AUTO BILD stellt interessante SUVs vor, die in Deutschland kaum jemand auf dem Zettel hat!

Das SUV-Segment gehört in Deutschland zu den am schnellsten wachsenden Autoklassen. Auch andernorts gibt es tolle Hochsitze, die hierzulande ihre Käufer finden könnten, aber nicht angeboten werden. AUTO BILD hat sich angesehen, welche SUVs Ford, Toyota, Nissan, Mitsubishi, Suzuki, GM, Kia, Hyundai und VW außerhalb von Europa im Programm haben!

Nissan Terra fährt nur in Asien

Es gibt einen Nissan, der heißt Terra – und er steht nur in Asien im Katalog. Dort können die Kunden zwischen dem 2,5-Liter-Benziner (184 PS) oder dem 2,3-Liter Diesel (190 PS) aus dem Navara wählen. Der Terra basiert auf dem Navara Pick-up (Typ D23). Nissan hat den Terra erstmals im April 2018 auf der Auto China der Öffentlichkeit präsentiert. Der Innenraum kommt mit Touchscreen, Zweizonen-Klimaautomatik und Ledersitzen – also gut ausgestattet. Außerhalb Asiens will Nissan den Terra nicht ins Portfolio aufnehmen. Nissan-Designer Masato Takahashi räumte laut dem Magazin "Carscoops" zwar ein, dass der Terra mit seinen Abmessungen durchaus zum Beispiel in die USA passen würde. Allerdings sei der US-Markt einer der härtesten und die Kundenerwartungen sehr hoch.

Neuer China-Tiguan heißt Tharu

Im März 2018 stand er als "Powerful Family SUV" in Shanghai neben dem neuen Touareg auf der Bühne. Dann wurde klar, dass der neue VW Tiguan für China auf den Namen Tharu hören wird. So heißt ein Volksstamm aus Nepal. Dem Vernehmen nach sind die Motoren grob mit denen des Tiguan vergleichbar. Äußerlich nimmt der Tharu Anleihen beim VW Atlas, der in China unter dem Namen Teramont verkauft wird. Nach dem Marktstart in Asien ist geplant, die Produktion auch in Mexiko und Argentinien anlaufen zu lassen.  

Nissan Patrol und Ford Everest

Bei der Suche nach beliebten SUV stieß AUTO BILD auch auf den Nissan Patrol – ein SUV-Klassiker, der 2009 von den Höfen deutscher Händler verschwand, im Nahen Osten aber noch angeboten wird. Die aktuelle Generation sieben fährt zum ersten Mal nicht mehr als Geländewagen alter Schule mit Starrachsen vor, sondern verwöhnt ihre Passagiere mit Einzelradaufhängung rundum. Wer in Südafrika oder in China nach einem siebensitzigen SUV von Ford sucht, findet dort den Everest. Der ist praktisch ein Ranger mit geschlossener Kabine und sowohl mit dem bekannten 2,2-Liter-Diesel (150 PS) als auch mit dem 3,2 Liter großen Fünfzylinder (200 PS) zu haben. Städter ordern ihn ohne Allrad, Farmer mit. In der Galerie zeigt AUTO BILD interessante SUVs aus den außereuropäischen Modellprogrammen der Hersteller:
Autor: Lars Hänsch-Petersen