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Roller mit Elektroantrieb: Übersicht —

Die coolsten E-Roller

Ob Seat eXS, E-Vespa Elettrica oder elektrische Neuauflage der Schwalbe: Immer mehr Elektro-Roller drängen auf den Markt. AUTO BILD zeigt die coolsten E-Roller!

Zweitakter war gestern – immer mehr Elektro-Roller drängen auf den Markt! Ganz neu dabei: der Seat eXS. Mit dem Modell stellt Seat ein Gefährt für junge Kunden mit begrenztem Budget vor. Er ist baugleich mit dem Segway-Ninebot. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei 25 Kilometern, während die Ladezeit drei Stunden betragen soll. Optisch unterscheidet sich der eXS vom Bruder und wird ausschließlich über Seat-Händler vertrieben. Marktstart in Deutschland soll Ende 2018, Anfang 2019 sein. Aber so lange Deutschland noch kein Gesetz zur Nutzung von E-Scootern verabschiedet hat, wird er nur im privaten Raum genutzt werden dürfen. Der Seat eXS kostet wie der Segway 599 Euro.

Vernetzter E-Roller von Kymco

Der taiwanesische E-Roller Kymco New Like 110 EV geht 2019 mit dem Noodoe-System des Herstellers an Bord in Deutschland an den Start. Das Noodoe-System macht es möglich, Whatsapp-Nachrichten und aktuelle Anrufe, Wetter- und Tankstelleninfos im Cockpit zu empfangen. Dazu will Kymco Navigation anbieten. Bei 110 Kilo Leergewicht kommt der New Like 110 EV auf drei Kilowatt Leistung und 124 Nm Drehmoment. Die Kernbatterie ermöglicht Laden auch während des Fahrens, die Akkus lassen sicht entnehmen. Nur zu Preisen äußert sich Kymco noch nicht.

E-Vespa Elettrica: Optisch retro, technisch modern

Die E-Vespa aus dem Hause Piaggio hört auf den Namen Elettrica. Beim Design bleibt Piaggio sich treu. Der Motor wird laut Piaggio halten, was der Look verspricht. Zwar ist der Roller ab 45 km/h abgeregelt, mit ihrem 4kW Motor soll die Elettrica aber ihr 50-Kubik-Benzin-Pendant beim Beschleunigen ausstechen. Die Reichweite geben die Italiener mit 100 Kilometern an. Der Akku braucht nur 4 Stunden an der Steckdose, um voll aufzuladen. Außerdem kommt die Vespa mit einem Energie-Rückgewinnungssystem zu den Kunden. Die dürfen nicht knauserig sein. Stolze 6390 Euro ruft Piaggio für das neue Topmodell auf. Damit ist sie rund tausend Euro teurer als die E-Schwalbe in der Basis und fast so teuer, wie die Schwalbe L3e. Die kann auch mit Tempo 90 durch die City düsen.

Schwedenroller mit Bosch-Herz zum Ikea-Preis

Eine schicke und günstige Variante ist das Modell Vässla vom gleichnamigen Hersteller. Das junge schwedische Unternehmen will mit modernem Design, hochwertiger Verarbeitung und überschaubarem Preis den europäischen Markt erobern. Für 2000 Euro kann der E-Roller in den Farben "Lebowski Black" und "Lennox Blue" frei Haus geliefert werden, nur die Versicherung kostet zusätzlich. Der Vässla verfügt über einen Bosch-Motor mit 1000 Watt Leistung, der 60V-Lithium-Akku generiert eine Reichweite von bis zu 60 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des 60-Kilo-Flohs liegt bei 45 km/h, an der Steckdose braucht der Vässla 5-6 Stunden Ladezeit. Die Aufpreisliste ist kurz, den Helm gibt es für 120 Euro.

Die legendäre Schwalbe fliegt wieder

Auch die Schwalbe ist wieder da, aber sie knattert nicht mehr – und sie fährt in der E-Roller-Liga am oberen Ende der Preisskala. Die Firma Govecs aus München hat den Kult-Roller neu aufgelegt: Als L1e leistet die Elektro-Schwalbe vier kW und versteht sich als Alternative zu 50ern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h. Die Schwalbe L3e kommt auf acht kW und läuft bis zu 90 km/h schnell. Mindestens 5390 Euro sind für das Basismodell fällig. Übersicht: In der Galerie zeigt AUTO BILD die coolsten Elektro-Roller!
Autoren: Lars Hänsch-Petersen, Julian Rabe, Robin Kittelmann