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Neue Opel (2018, 2019, 2020, 2021): Neuheiten —

So geht es mit Opel weiter

Das Facelift des Insignia, der neue Corsa, ein neues Mini-SUV und der Mokka X – AUTO BILD zeigt alle neuen Opel! Dazu: Opels Zukunftsplan "Pace"!

Opel bereitet die Auto-Welt auf eine neue Designsprache vor und hat seine Zukunftsstrategie "Pace" vorgestellt. Das Motto: Gas geben und Kosten senken – mit dem Ziel, 2020 schwarze Zahlen zu schreiben. Bis zu diesem Jahr möchten die Rüsselsheimer acht komplett neue oder zumindest überarbeitete Modelle auf den Markt bringen. Insgesamt will sich das Unternehmen nur noch auf Volumensegmente konzentrieren. Die Modelle Adam, Karl und Cascada werden deshalb Ende 2019 eingestellt und erhalten keinen Nachfolger.

Das ändert sich bei den Modellen

Opel wird nur noch auf zwei Fahrzeug-Plattformen produzieren: CMP (zwei Spurbreiten und drei Radstände) und EMP2 (vier Spurbreiten und fünf Radstände). Auf der größeren Plattform basieren Peugeot 3008 und Opel Grandland X. 2020 soll noch der Grandland X Plug-in folgen, was einher mit den Bestrebungen geht, alle Baureihen bis 2024 zu elektrifizieren. Die Hybridversion des SUVs kann ab Sommer 2019 vorbestellt werden. Außerdem geht AUTO BILD davon aus, dass Opel auf der EMP2 ab 2020 noch ein größeres SUV baut. Zudem arbeiten die Hessen an den leichten Nutzfahrzeugen, ebenfalls auf EMP2-Basis, dann aber LCV genannt. Hier kommt zunächst 2019 der Vivaro, höchstwahrscheinlich ab 2020 auch elektrifiziert. Er wird wieder als Pkw und Lieferwagen verkauft werden. Auf der kleineren Plattform CMP wird ab 2019 der neue Corsa stehen, der ab Sommer 2019 auch mit rein elektrischem Antrieb vorbestellt werden kann. Der Marktstart des Stromers wird aber vermutlich erst 2020 stattfinden. Im selben Jahr werden auch der Nachfolger des Mokka X und das Facelift des Mittelklassemodells Insignia an den Start gehen. Außerdem wird gemunkelt, dass Opel später auch ein Mini-SUV auf die CMP-Plattform stellt. Neben e-Corsa und Plug-in-Grandland X wird es noch zwei weitere elektrifizierte Modelle ab 2020 geben.
Es sollen je 13 Modelle auf beiden Plattformen entstehen, also insgesamt 26 Modelle. Bisher hatten die Rüsselsheimer neun Plattformen zu beackern. Durch die Reduzierung auf zwei Baukästen könnte Opel wesentlich effizienter und konzentrierter arbeiten. Zwischen 20 und 50 Prozent spart Opel nach eigenen Angaben so bei den Entwicklungskosten.

So geht es mit dem Design weiter

Alles, was man sieht, fühlt und spürt soll typisch Opel bleiben, verspricht der Hersteller mit Blick auf die Gleichteile-Strategie mit PSA. Außen- und Innen-Design sowie Fahrwerksabstimmung bleiben in der Hand von Opel. Beim Cockpit werde man an einer klaren Trennung von Infotainment, Klimaeinstellungen und Fahrwerkseinstellung festhalten und nicht alles hinter einen Touchscreen packen. Dabei vertraut Opel weiter auf analoge Bedienelemente wie beispielsweise bei der Lautstärkenregulierung oder der Klimaanlage. Darüber hinaus übernimmt Opel in 15 sogenannten Kompetenzzentren die Entwicklung für PSA. Dazu gehören beispielsweise die Sitze.

Das wird aus Motoren und Getrieben

Eine weitere Entwicklungshoheit wird Opel bei der Brennstoffzelle haben. Bei den Verbrennern wird ähnlich wie bei den Plattformen reduziert. Bisher hatte Opel zehn Motorenfamilien, zwölf Getriebevarianten und insgesamt 47 Antriebsvariationen. Künftig wird es nur noch vier Motoren geben. Ein 1,6 Liter großer Benziner wird ab 2022 von Opel geliefert. Außerdem übernimmt Opel die Verantwortung für manuelle Getriebe. Und für 2020 ist ein Mildhybridsystem mit 48-Volt-Bordnetz geplant.
Welche Neuheiten Opel in den kommenden Jahren auf den Markt bringt, zeigt AUTO BILD in der Galerie.
Autoren: Robin Hornig, Elias Holdenried