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Opel Adam: Gebraucht-Check, Preise, Infos, Mängel —

Gebrauchtwagen-Check: Lifestyle-Zwerg mit guten Genen

Bereits nach wenigen Jahren hat Opel den schicken Adam wieder eingestellt. Lohnt sich der Stadtflitzer als Gebrauchter? Und worauf sollte man beim Kauf achten?

Der "Ädäm", wie er ausgesprochen wird, muss keine Vertreibung aus dem Paradies fürchten. Eva hat ihre Freude am coolen Opel, die TÜV-Prüfer überwiegend auch. Die wichtigsten Infos für Gebrauchtwagenkäufer aus dem AUTO BILD TÜV-Report!
Opel Adam
Bauzeit: 2013 bis 2019
Motoren: 69 PS (1.2) bis 150 PS (1.4 Turbo)
Preis: ab 5900 Euro
Insassensicherheit (Euro NCAP-Crashtest 2013): vier Sterne
Das ist der Adam
Zwar nicht der erste seiner Kleinstwagenart, dafür die Designervariante des Corsa. Dieser stellt die Basis für den Adam, seine Konkurrenten heißen Fiat 500, Mini und Audi A1. Stolz ist Opel auf die vielen Personalisierungsmöglichkeiten: Man kann Farben, Polster, Räder etc. wild kombinieren. Himmlisch: ein Dachhimmel mit Sternenoptik und 63 Leuchtdioden. Ein Lifestyle-Flitzer für die Stadt also, aber nicht nur. Vorn gibt es viel Platz, hinten wird der jedoch knapp, immerhin lassen sich zwei Kindersitze per Isofix befestigen. Ins kleine Gepäckfach passen zwei Wasserkästen gerade so. Wer die Rücksitzlehnen umklappt und die Hutablage zu Hause lässt, bringt immerhin 670 Liter unter – auch nicht viel, kennen wir ja vom 500er und vom Mini. Neben dem Basismodell gibt's weitere Ausstattungspakete wie den Open Air mit Stofffaltdach und den Rocks in milder SUV-Optik.
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Opel Adam im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt     
Das kann der Adam
Klein und wendig flitzen. Natürlich hängt das von der Motorisierung ab. Die schwächeren Aggregate wie der 1.2er mit 69 PS sind Wanderdünen. Eine Empfehlung ist der ab Mitte 2014 angebotene Ein-Liter-Turbo mit 90 oder 115 PS. Ganz Eilige sollten zum Adam S mit 150 PS greifen, der erinnert doch glatt an selige GSi-Zeiten. Diesel gibt es übrigens nicht, wohl aber einen Autogas-Adam - den sich aber kaum einer antut.
Das macht Ärger beim Adam
Wenig. Der ADAC stuft den Adam im grünen Bereich ein und meldet lediglich eine Reihe defekter Einspritzventile für die Baujahre 2013 und 2014. Der Kummerkasten verzeichnet kaum Eingänge. Aber Rückrufe gab's: 2014 und 2015 kann eine Klemmschraube im Fahrwerk ungenügend angezogen sein; und es kann ein Gelenk in der Lenkzwischenwelle brechen. Der Rückruf wurde Anfang 2016 noch vom KBA erweitert, weil fehlerhafte Ersatzteile in den Handel gelangt sein könnten. 2017 kamen Probleme mit der Feststellbremse dazu.
TÜV-Urteil
Fahrwerk
Den schickt der Himmel, jedenfalls gilt das für die Antriebswellen und Lenkanlage des Adam – null Beanstandungen. Rost kommt nicht vor. Bei den Lenkgelenken schwächeln die Fünfjährigen leicht. Federn und Dämpfung machen schon mehr Probleme, das hat er wohl vom Corsa, aus dessen Rippe er stammt.
Licht
Nicht göttlich, aber gut: Das Abblendlicht des Adam macht überdurchschnittlich Probleme, vor allem das der drei- und fünfjährigen. Für die Beleuchtung vorn und hinten und die Blinker gibt’s gute Noten. (Mehr zum Opel Adam: alle Generationen, News und Videos)
Bremsen
Überwiegend erfreuliches Kapitel. Bremsleitungen sind mängelfrei, die Bremsschläuche nahezu. Die Bremsscheiben verschleißen langsamer als bei anderen Autos. Für Ärger aber sorgt die Funktion der Fußbremse, die den sonst guten Schnitt der Sechs- und Siebenjährigen etwas nach unten zieht.
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Opel Adam im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt 
Umwelt
Beim Thema Ölverlust sündigt der Adam ab der 2. HU und schneidet schlechter ab als der Durchschnitt. Kaum Auffälligkeiten dagegen zeigt seine Auspuffanlage, auch die Motorsteuerung klappt meist ordentlich.
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