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Lada 4x4 Vision Concept (2018): Vorstellung —

Ladas Ausblick auf den Niva

Lada zeigt in Moskau das 4x4 Vision Concept und gibt damit einen Ausblick auf den kommenden Niva. AUTO BILD hat alle Infos!

Der neue Lada 4x4 kommt! Nach über 40 Jahren! Auf der Motor Show in Moskau (29. August bis 9. September 2018) zeigt der größte russische Hersteller eine Studie. Und was für eine! Das Concept ist modern gezeichnet, Parallelen zum Niva lassen sich trotzdem erkennen. Das ist ganz bewusst so, denn das Showcar könnte einen Ausblick auf den kommenden Niva geben. Die Lada-Studie wirkt bullig und erinnert von den Abmessungen her etwas an den Dacia Duster. Die Front trägt den markentypischen X-förmigen Kühlergrill mit großen silbernen Kunststoffeinsätzen. Die Lufteinlässe sind dazu vergleichsweise klein. Am unteren Ende der Stoßstange ist ein silberner Unterfahrschutz zu sehen.
Der Russe kommt, ähnlich wie ein Nissan Juke, mit geteilten Scheinwerfern im Grill und auf der Motorhabe daher. An der Seite fällt die Verwandtschaft zum Niva am meisten auf. Die Dachlinie wirkt sehr geradlinig und fällt erst an der C-Säule steil ab. Die Säule trägt angedeutete Entlüftungen, wie man sie vom Urahn Niva schon kennt. In die Seitenbleche ist wie schon beim Konzept X-Code ein großes X ins Blech gepresst. Der 4x4 Vision steht auf mächtigen 21-Zoll-Felgen. Das Heck erinnert etwas an den Jeep Gran Cherokee. Die LED-Rückleuchten erhalten ebenfalls eine X-förmige Ausgestaltung, die Auspuffrohre werden von einem silbernen Unterfahrschutz umschlossen.

Innenraum: Die Zukunft ist orange und grau

Im Inneren der Studie beherrschen die Farben Orange und Grau das Gesamtbild. Ungewohnt futuristisch sind die Sitze, das Armaturenbrett und das Lenkrad. Der 4x4 Vision erhält ein digitales Kombiinstrument, das Lenkrad ist multifunktional und wird über Touchflächen bedient, der mittig platzierte Touchscreen für das Infotainment ist durch Lüftungsdüsen in X-Form eingerahmt.

Neuer Niva könnte 2023 nach Deutschland kommen

Lada sagt, der neue Niva soll kein verweichlichtes SUV werden, sondern genauso geländegängig und robust sein wie sein Vorgänger. Ab 2022 soll der Nachfolger des legendären 4x4 durch Russlands Tundra rollen. Ein Jahr später kommt er zu uns. Eigentlich ist Deutschland als Markt für Lada zu klein, um sich die Mühe zu machen, alle EU-Normen zu erfüllen. Aber da der Niva in deutschen Wäldern inzwischen Bestandsschutz genießt, will Renault, denen ein Großteil von Lada mittlerweile gehört, den Nachfolger vermutlich auch zu uns bringen.
Autoren: Holger Karkheck, Andreas Huber