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J.D. Power Report 2018 —

Diese Marken machen glücklich

Die Käufer der Marken Peugeot und BMW sind mit dem Service der Marken am zufriedensten – das zeigt der J.D. Power Report 2018. Plus: Der Mazda3 ist das Auto, über das sich Käufer am wenigsten ärgern.

Die J.D.-Power-Servicestudie CSI (Customer Service Index) 2018 hat ermittelt, dass sowohl Peugeot- als auch BMW-Händler ihre Kunden mit ihren Dienstleistungen am glücklichsten machen. Die Franzosen holen den Titel in der Volumen-, der bayerische Hersteller in der Premiumwertung. In der Langzeit-Zufriedenheitsstudie VDS (Vehicle Dependability Study) wurde das Fahrzeug ermittelt, welches seinen Besitzern und Fahrern in den vergangene drei Jahren nur wenig Grund zum Ärgern gab: der Mazda3. In der Marktforschungsumfrage wurden pro 100 verkaufter Fahrzeuge im Schnitt nur 63 Probleme gemeldet.
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In den einzelnen Segmenten sieht die Wertung wie folgt aus: Die ersten Plätze bei den Kleinstwagen belegen Opel Adam, Hyundai i10 und VW Up –der erobert den dritten Platz vom Mitsubishi Spacestar zurück. In der Kategorie Kleinwagen verteidigt der Toyota Yaris den Vorjahrestitel. Bei den Kompakten macht der Mazda3 seine Käufer am zufriedensten. Der Mercedes-Benz CLA springt an die Spitze des Mittelklasse-Segments. Die Fahrer der Kompakt-SUVs lassen keinen Stein auf dem anderen, scheint es – hier überzeugt der Audi Q5 und landet auf dem ersten Platz. In der Gruppe der Vans sind die Käufer und Fahrer des Ford C-Max am glücklichsten. In der Oberklasse verteidigt die Mercedes-Benz E-Klasse ihren Spitzenplatz.
Wer und was ist J.D. Power? J.D. Power ist eine der renommiertesten Marktforschungs-Institutionen der Welt. Gegründet 1968 und benannt nach dem Urheber James David Power III., ist das Unternehmen in Sachen Kundenzufriedenheit eine Institution. Seit 2002 gibt es die jährliche Zufriedenheitsstudie mit Autofahrern auch in Deutschland. Wie funktioniert der J.D. Power Report? Beim J.D. Power Report 2017 wurden rund 14.000 Autofahrer per Online-Interview nach den Erfahrungen mit ihrem Auto befragt. Die Teilnehmer fahren das jeweilige Modell seit etwa zwei Jahren. In die Wertung schaffen es nur Modelle, für die mindestens 75 auswertbare Antworten vorliegen. Um in der Herstellerwertung berücksichtigt zu werden, sind 100 oder mehr Rückmeldungen nötig.
Wie misst man Zufriedenheit? Die Fragen in der VDS-Studie des J.D. Power Reports sind in die Kategorien Qualität/Zuverlässigkeit, Attraktivität und Unterhaltskosten unter­gliedert. Alle Bewertungen werden gewichtet und resultieren in einem Ranking, aus dem die Marke oder das Modell mit der geringsten Fehlerhäufigkeit als Sieger hervorgeht. Parallel dazu untersucht die CSI-Studie die Service-Zufriedenheit der Kunden mit ihrem Vertragshändler. Die Grundlage für den Indexwert, aus dem sich die Rangfolge zusammensetzt, sind Noten in fünf Kategorien – von der Fahrzeugannahme bis zur Servicequalität. Was leistet der J.D. Power Report? Die Autohersteller profitieren von den Ergebnissen für die Produktentwicklung, und die Autofahrer erhalten nützliche Tipps für den Autokauf. Welche Modelle zufrieden machen und welche Hersteller sich gut auf die Kundschaft einstellen – wer das weiß, kauft besser.
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