Schließen

Formel E: ePrix in Berlin —

Rosberg und Frentzen am Start

Nico Rosberg rast mit dem neuen Formel-E-Flitzer Gen2 durch Berlin und um das Brandenburger Tor. Der Ex-Weltmeister ist zurück am Steuer.

Die Formel E rast durch Berlin – und mit dabei sind zwei ehemalige deutsche Formel-1-Stars! Ex-Weltmeister Nico Rosberg fuhr gestern schon das neue Gen2-Auto durch die Straßen der Hauptstadt vom Brandenburger Tor bis zum Tempelhof – und ist begeistert. „Die Dinger haben eine Hammer-Beschleunigung und fahren sich wie echte Rennwagen, vergleichbar mit einem Formel-3-Auto zum Beispiel“, sagt Rosberg zu AUTO BILD MOTORSPORT. „Und dass die Batterien nächste Saison ein ganzes Rennen lang halten, ist ein wichtiges Zeichen, dass die E-Mobilität Fortschritte macht.“
Die vier Deutschen: Gemeinsames Interview
Ein Comeback im Rennwagen kann sich der Champion von 2016 aber nicht vorstellen. „Ausgeschlossen“, so Rosberg. „Auch einen Teammanagerposten habe ich momentan nicht auf dem Radar, will mich zeitlich nicht so sehr binden.“ Stattdessen ist er Investor der Formel E. „Weil sie einfach einen Weg in die Zukunft darstellt. Und da wollte ich frühzeitig dabei sein, um diesen Weg mitzugehen und zu unterstützen.“
Dass die Serie sich auf dem besten Weg befindet, zeigt das Beispiel seines Vaters. Rosberg: „Als ich meinen Vater dabei erwischt habe, wie er sich den Wecker für die Formel E gestellt hat, war mir klar, dass die Serie den Durchbruch geschafft hat.“
Auch Ex-Jordan-, Williams- und Sauber-Star Heinz-Harald Frentzen ist ein Pionier der E-Mobilität, betreibt sein Haus ausschließlich mit Strom aus regenerativen Energien. Ihm sollten Sie heute Abend zuhören. Er ist Co-Kommentator, wenn die ARD ab 18 Uhr die Formel E vom Berliner Ex-Flughafen Tempelhof live überträgt.
Autor: Bianca Garloff