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Formel 1: Budgetobergrenze —

So müssen die Teams sparen

Formel-1-News aktuell. NEU: Die letzten Details für die Einführung der Budgetobergrenze werden derzeit ausgearbeitet. Der grobe Plan steht schon.

+++ Dreistufenplan bei Budgetobergrenze: Die Formel-1-Topteams müssen bald sparen. Ab 2021 wird eine Ausgabengrenze eingeführt. Die meisten Details stehen schon. Im ersten Schritt wird das Budget 2021 auf 200 Millionen US-Dollar (rund 173 Millionen Euro) gedeckelt, berichtet „racefans.net“. 2022 dürfen die Teams dann nur noch je 175 Millionen Dollar (151 Millionen Euro) ausgeben, 2023 im letzten Schritt noch 150 Millionen Dollar (130.000 Euro). Ausgenommen sind Fahrergehälter, der Lohn für den bestbezahlten Mitarbeiter sowie Marketing- und Hospitality-Ausgaben. Noch unklar ist zum Beispiel, welche Strafe es bei Missachtung gibt.
Die Budgetobergrenze wird nötig, weil in den letzten Jahren ein Ungleichgewicht zwischen den Teams entstanden ist. Während Top-Mannschaften wie Mercedes und Ferrari rund 400 Millionen Euro jährlich ausgeben, haben andere Teams wie Force India oder Haas nur 100 Millionen Euro zur Verfügung. Das Resultat: Seit 2017 wurden 100 von 102 möglichen Podestplätzen von den drei Spitzenteams Mercedes, Ferrari und Red Bull abgeräumt!
+++ Mick Schumacher in der Formel 1? Nach seinem überragenden Formel-3-Rennwochenende am Nürburgring steht Mick Schumacher kurz vorm Formel-1-Führerschein.
+++ Kampf um die letzten Cockpits: Elf von 20 Formel-1-Cockpits sind offiziell noch frei.
+++ Bald drei Autos pro Team? Was tun im Kampf gegen zu wenig Formel-1-Cockpits? Eine alte Idee ist wieder auf dem Tisch.
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+++ Die Formel 1 so schnell wie nie! In Monza wurde die schnellste Formel-1-Runde aller Zeiten gedreht.
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+++ Großalarm in Spa-Francorchamps: In der Nacht auf Sonntag ist bei einer Routine-Verkehrskontrolle gegen zwei Uhr morgens mitten in der Stadt Spa ein Polizist erschossen worden. Der Beamte überprüfte ein Fahrzeug mit drei Insassen, als das Feuer auf ihn eröffnet wurde. Während sein Partner unverletzt blieb, kam für den 38-jährigen Familienvater aus Fagnes jede Hilfe zu spät. Der laut belgischen Medienberichten aus Holland stammende Täter flüchtete zunächst in die Wälder um Spa. Unbestätigten Berichten zufolge wurde er dort in den Morgenstunden aber schwer verletzt gefasst. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot, zog dafür auch zahlreiche Beamte von ihrem Einsatz beim F1-Rennen ab.
+++ Platzt Force-India-Übernahme? Muss Force India schon wieder um die Zukunft zittern? Der russische Uralkali-Konzern (ein Bauunternehmen) will gegen die Übernahme des Teams Klage einreichen. Man wirft dem Insolvenzverwalter FRP Advisory vor, nicht nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben. Auch das Unternehmen soll ein Übernahmeangebot eingereicht haben, obwohl – und das ist ein Anklagepunkt – für detaillierte Übernahmepläne nicht einmal ein Werktag Zeit blieb. Uralkali ist zu 19,9 Prozent im Besitz von Dmitry Mazepin, der faktisch das Unternehmen leitet. Sein Sohn Nikita Mazepin ist Testfahrer bei Force India. Sollte die Klage durchgehen, könnte der Verkauf von Force India an ein Konsortium um den Medienmogul und Formel-1-Fahrer-Papa Lawrence Stroll doch noch platzen.
+++ Ricicardo-Nachfolger gefunden: Pierre Gasly wird 2019 Nachfolger von Daniel Ricciardo.
+++ Transfermarkt: Und was ist sonst so los auf dem Transfermarkt?
Cockpits 2019: Ein Überblick
+++ Die besten Überholmanöver 2018: Die Zahl der Überholmanöver 2018 ist gegenüber 2017 wieder gestiegen. 
+++ Gewinner und Verlierer 2018: Wie haben sich die Teams und Fahrer 2018 bisher geschlagen?
+++ Die schillerndsten Teamchefs aller Zeiten: Eddie Jordan, Enzo Ferrari, Günter Schmid, Colin Chapman und Co: Das sind die schillerndsten F1-Teamchefs aller Zeiten.
+++ Formel-1-Revolution 2021: Für 2021 plant die Formel 1 die Einführung von 18-Zoll-Reifen. Vor einigen Jahren hat Pneuhersteller Pirelli die Reifen schon an einem Formel-2-Auto getestet – mit dem Ergebnis, dass die Rundenzeiten deutlich schneller werden sollten. Mario Isola, der Pirelli-Manager, verrät: „Ich würde behaupten: drei Sekunden. Das ist viel.“ Doch manche Formel-1-Teams sind skeptisch: Die Reifen wiegen mehr, haben kleinere Flankenhöhen und federn daher weniger. Das könnte sich auch negativ auf die Rundenzeiten auswirken.
+++ So geht es Lauda: Wie geht es Niki Lauda nach seiner Lungentransplantation?
Autor: ABMS