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SUV/4x4/Geländewagen: Extrem —

Panzer-SUV für Spezialeinheiten

Der mächtige Inkas Sentry ist eins der extremsten SUVs der Welt. AUTO BILD stellt den gepanzerten Kanadier und weitere gewaltige SUV-Monster vor.

Für Spezialeinheiten wie SWAT und SEK brauchen spezielle Fahrzeuge, z.B. den Inkas Sentry. Der gepanzerte Kanadier ist gegen Beschuss mit militärischer NATO-Munition und Explosionen geschützt. Für maximale Manövrierfähigkeit und Geländetauglichkeit steht er laut Hersteller auf einem Schwerlastrahmen eines nicht benannten Pick-ups. Unter der Haube sitzt ein gewaltiger 6,7-Liter-Turbodiesel mit acht Zylindern und 367 PS. Allrad ist Standard, acht Personen finden in den Kabine Platz. Auf Wunsch kann der Sentry mit Notausstieg, Sirenen, Notlichtern und externen Kameras ausgerüstet werden. Zum Preis äußert sich der Hersteller nicht.  

Monster mit acht Rädern für die russische Taiga

Der Avtoros Shaman findet auch dann seinen Weg, wenn es gar keinen gibt. Der Monster-Russe ist nämlich ein Amphibienfahrzeug und kann mit seinen acht riesigen Rädern nicht nur klettern, sondern auch schwimmen. Entwickelt hat ihn der Moskauer Spezialreifen-Hersteller Avtoros für die Sumpfgebiete der russischen Taiga. Der Aufbau besteht aus einem Aluminium-Kunststoff-Mix. Den Vortrieb übernimmt ein Turbodiesel aus dem Hause Iveco mit drei Litern Hubraum und 176 PS. Die Höchstgeschwindigkeit des 6,4 Meter langen und 2,5 Meter breiten Fünftonners liegt bei 70 km/h. Bis zu neun Personen finden im Shaman Platz. Besonderer Clou ist die Konstruktion der vier Achsen: Jede lässt sich einzeln in die benötigte Richtung schwenken. Das gibt dem Fahrer nicht nur die Möglichkeit, den mächtigen Wendekreis zu verkleinern – der Shaman kann auch seitwärts kriechen!

Hennessey knöpft sich den Grand Cherokee Trackhawk vor

Tuner Hennessey macht starke SUVs noch stärker. Nun haben sich die Texaner den Jeep Grand Cherokee Trackhawk vorgeknöpft. Ergebnis des ausgiebigen Motortunings inklusive neuer Software, geänderter Ansaugung und überarbeitetem Kompressor sind 863(!) PS und 1146 Nm maximales Drehmoment (am Motor gemessen).

Tarnkappen-Koloss aus China: Karlmann King

Wenn dieser Koloss im Rückspiegel auftaucht, dürften andere Verkehrsteilnehmer freiwillig das Weite suchen: Mit seiner mattschwarzen Karosserie aus Carbon und Stahl mit messerscharfen Kanten und schwarzen Scheiben sorgt der Karlmann King für Angst und Schrecken auf der Straße. Entworfen wurde der Tarnkappen-Wagen von der chinesischen Firma IAT, die 1500 Designer und Ingenieure beschäftigt und zu den größten Auto-Entwicklern in China gehört. Basis ist die Plattform des Ford F-550. Als Antrieb dient ein V10 mit 6,8 Litern Hubraum und 367 PS. Doch schon bei 140 km/h ist Schluss mit Vortrieb: Kein Wunder, der Riese ist um die 2,5 Meter breit und wiegt etwa sechs Tonnen. Immerhin soll das Fahrzeug in Temperaturregionen zwischen minus 40 und plus 90 Grad Celsius funktionsfähig sein.
Nicht zuletzt spricht die Inneneinrichtung dafür, dass das SUV den Titel "King" verdient hat: Fell auf dem Fußboden, eine Bar in der Trennwand zum Cockpit, versenkbarer TV, Kühlschrank sowie Kaffeemaschine, elektrische Klapptische und vieles mehr. Platz gibt es für vier, fünf, sechs oder sieben Passagiere. Wer an diesem chinesischen Monster Gefallen gefunden hat, sollte sich allerdings beeilen: Geplant ist eine Kleinserie von gerade mal zehn Exemplaren! Interessenten müssen 1,6 Millionen Euro (ohne Extras) mitbringen.

Nur für harte Männer: Der Manhart MHX6

Wenn der jüngste Tag kommt, nützt ein stinknormales Auto nicht mehr viel. In einem Monster-SUV wie dem Manhart MHX6 mit dem Beinamen "Dirt2" fährt es sich einfach besser in den Weltuntergang. Auch um eine Wüste zu durchqueren, eignet sich das Trumm auf BMW-Basis sehr gut, wenn sich 900 PS mit dem Drehmoment von 1200 Nm in den Boden krallen. Die Macher haben um den Wagen einen äußeren Überrollkäfig gebaut und und fertigten eine neue Haube aus Vollcarbon. Tiefwatfähig ist das Mobil auch. Wer jetzt an eine mögliche Kundschaft in der Golfregion denkt, liegt wohl richtig: Ganze fünf exklusive Exemplare sollen entstehen – zu einem Grundpreis von 395.000 Euro.

City-Panzer mit Nachsichtsystem

Ebenfalls monstermäßig aufgerüstet ist der Rezvani-Tank. Er steht auf dem Rahmen eines Jeep Wrangler Unlimited und hat einen mächtigen 6,4-Liter-Hemi-V8 mit mehr als 500 PS unter der Haube. Der Wagen lässt sich mit einem Nachtsichtsystem und sogar mit Panzerung ordern. 178.000 US-Dollar ruft die US-Schmiede Rezvani für das Monstrum mit Selbstmördertüren hinten auf. AUTO BILD zeigt die extremsten SUVs!
Autoren: Lars Hänsch-Petersen, Christian Jeß, Julian Rabe, Isabella Sauer